Heinz-Sielmann-Schule

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Lesewettbewerb an der Heinz-Sielmann-Schule

Stolz können die Sielmänner auf ihre Leistungen beim Lesewettbewerb der kleinen Gesamtschule sein. Die Erstplatzierten (von links) Finja Meyer (7b), Pia Marleen Kramme (6c), Nicole Dolbikova (5d), Dilara Ens (8c) und Paul Hellkamp (10a) freuen sich über einen Buchpreis, den Pädagogin Stefanie Krone (rechts) für die Schülerinnen und Schüler besorgt hat.

Alle Schülerinnen und Schüler haben sich mittlerweile an das Tragen der Maske gewöhnt. Doch beim Lesewettbewerb mit Atemschutzmaske vor einer Jury vorlesen? Da kamen bei einigen SchülerInnen dann doch Zweifel auf: „Lese ich mit Maske laut genug, damit mich alle verstehen? Hört man die Betonung richtig? Hoffentlich denkt niemand, ich würde nuscheln.“ „Das sind nachvollziehbare Zweifel,“ sagt Organisatorin Stefanie Krone, „die aber letztlich völlig unbegründet waren. Alle VorleserInnen waren sehr gut zu verstehen und haben die Jury durch ihre Buchvorstellungen und das Vorlesen einzelner Textpassagen beeindruckt.“

Coronabedingt wurde der traditionsreiche Lesewettbewerb in diesem Jahr etwas angepasst: Damit es in der Schülerbücherei nicht zu voll wurde und man Abstände einhalten konnte, wurde am Freitag, dem 4. Februar von der ersten bis zur sechsten Stunde immer ein Jahrgang pro Schulstunde eingeladen und eine Siegerin, bzw. ein Sieger der Jahrgangsstufe gekürt. Jede Klassensiegerin wurde vom Zweitplatzierten begleitet – zur moralischen Unterstützung und für den Fall, dass dem Klassensieger plötzlich die Stimme versagt. „Das habe ich zwar noch nie erlebt, aber tatsächlich mussten zwei Zweitplatzierte in diesem Jahr spontan einspringen, weil sich zum Beispiel eine Klassensiegerin in Quarantäne begeben musste. Die beiden haben ihre Klasse würdig vertreten,“ erzählt die Organisatorin und lobt Bleron Rexhepi (8a) und Karolina Daunhauer (5b). Der siebte Jahrgang beeindruckte die Jury mit umfangreichen Buchvorstellungen, bevor überhaupt vorgelesen wurde. Nele Springer (6b) präsentierte ihr im Deutschunterricht angefertigtes Lapbook zu dem gewählten Buch. Sargis Artoyan (10b), der erst vor sieben Jahren anfing die deutsche Sprache zu lernen, wollte eigentlich nur als Begleitperson dabei sein, entschloss sich dann aber spontan „auch mal vorzulesen“. Schnell suchte er sich ein Buch aus einem der bis oben gefüllten Regale und selbstbewusst präsentierte er einen ihm völlig unbekannten Text. Er kletterte als Drittplatzierter sogar auf’s Treppchen.

Bei der Siegerehrung am 15. Februar beglückwünschte Schulleiter Christian Landerbarthold alle SchülerInnen zu ihrer Leistung und betonte die Wichtigkeit der Kompetenz „Lesen“ für die Schulzeit und auch das Leben nach der Schule. Anschließend gingen alle SiegerInnen mit einem neuen Buch und alle weiteren Teilnehmenden mit einem kleinen Präsent zurück in ihre Klassen.

Foto: Christian Landerbarthold