Heinz-Sielmann-Schule

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Sekundarschülerinnen erleben Werke der Künstlerin Niki des Saint Phalle


Der Spaß bei der Gestaltung der Nanas ist den Schülerinnen des 10er Kunstkurses der HSS anzusehen. Fachlehrerin Regine Schulze (rechts) freut sich auf die Ausstellung in der Mensa. Foto: Christian Landerbarthold

 

Ein wichtiges Ziel des Kunstunterrichtes ist die Freude an farblicher und plastischer Gestaltung. Diese Freude verspürte man beim Betreten des Kunstfachraumes der Heinz-Sielmann-Schule. Schülerinnen des Wahlpflichtkurses Kunst der Jahrgangsstufe 10 unter der Leitung von Regine Schulze arbeiteten emsig an ihren Nanas, den lebensgroßen Plastiken, die, nach Vorbild der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle, sinnliche, farbenfroh gestaltete voluminöse weibliche Körper mit überdimensionierten Geschlechtsmerkmalen darstellen.

Nana ist ein vieldeutiger Begriff aus dem Französischen für eine moderne, selbstbewusste, erotische und verruchte Frau, mit der die Künstlerin in den Mitte der 1960er Jahre den Ideen der Frauenbewegung vorgriff. Für die Sekundarschülerinnen war die Erstellung der Frauenplastiken mit großen Herausforderungen verbunden. Begleitet von zahlreichen Recherchen zur Künstlerin und ihren Werken, musste man sich zunächst mit der Konstruktion der Figuren beschäftigen. Skizzen, kleine Modellentwürfe und die richtige Materialauswahl standen hierbei im Vordergrund. Und dann war da noch die Schwierigkeit, der Nana den richtigen Halt zu geben.

Alles in allem konnten sich die Ergebnisse nach wochenlanger Arbeit dann wirklich sehen lassen. Während Jessica Rempel (vorne links) und ihr Team noch mit der weißen Grundierung beschäftigt waren, konnte Lina Norf (rechts auf Stuhl stehend) bei der Nana ihres Teams noch farbliche Akzente setzen. Geplant ist, dass die Nanas in Kürze in der Mensa der Heinz-Sielmann-Schule ausgestellt werden, verbunden mit kurzen Reportagen zu ihrer Entstehung.