Sielmänner lernen die facettenreiche Metropole London kennen

Es ist für Schülerinnen und Schüler aus einer Kleinstadt schon faszinierend, wie vielfältig, bunt und rastlos eine europäische Großstadt sein kann. Diese Erfahrung machten jetzt wieder die Zehntklässler der Heinz-Sielmann-Schule bei ihrem fünftägigen Besuch in der Weltmetropole London. Per Flieger von Hannover, mit leichter Verspätung, ging es in die Stadt an der Themse, wo zu Beginn eine Bootstour auf dem berühmten Fluss stattfand. Gleichzeitig stattete man einem der zahlreichen Wahrzeichen einen Besuch ab, dem „London Eye“. Nicht weniger spannend verlief der zweite Tag dieser Sprachreise, die wiederum von den Pädagogen Julia Kallaß, Deborah Frerich und Moritz Müller organisiert und begleitet wurde. Von der Aussichtsplattform Horizon 22 hatten die Sielmänner einen atemberaubenden Blick über die britische Hauptstadt. Zu Fuß und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ging es dann weiter zum Spitalfield Market, einer überdachten, viktorianischen Markthalle im Trendviertel East London, bevor man im Anschluss dem berühmten Piccadilly Circus einen Besuch abstattete. Hier konnten die Zehntklässler auf ihrer Erkundungstour zeigen, was sie in sechs Jahren Englischunterricht gelernt haben. Sehr beeindruckend auf ihrer Tour war auch der Besuch am Buckingham Palace, dem Wohnsitz von König Charles. Hier konnte man der Wachablösung „Changing the guard“ beiwohnen, die regelmäßig hunderte, ja sogar tausende Besucher anzieht. Eine große Portion Geschichte erhielten die Oerlinghauser noch an den folgenden Tagen. Auch wenn man König Charles nicht zu Gesicht bekam, so konnte man bei der Besichtigung des Tower of London in die Vergangenheit des Königreichs eintauchen. Kronjuwelen, Waffenausstellungen und ein Blick in das berühmteste Gefängnis der Stadt hinterließen eine bleibende Erinnerung. Zum Gruseln war allen Teilnehmern schließlich noch auf einer speziellen Jack the Ripper Tour, die die Sielmänner in das Jahr 1888 und auf die Spur des berühmt berüchtigten Serienmörders führte. Nach fünf Tagen ging es dann mit vielen Eindrücken im Gepäck wieder nach Oerlinghausen. Neben dem Sightseeing konnte man auch ein gutes Stück in die Lebensphilosophie der Briten eintauchen, was insbesondere bei dem einen oder anderen gemeinsamen Abendessen im Pub vollzogen wurde.
Foto (HSS):
Die Tower Bridge ist das Wahrzeichen von London und jedes Jahr ein Ziel der Zehntklässler der kleinen Oerlinghauser Gesamtschule, auch bei dem in dieser Jahreszeit für London typischen Regenwetter.