Moderne Prothesentechnik fasziniert Sielmänner

Im Rahmen des Kulturscouts OWL-Projektes besuchte die Klasse 8a der Heinz-Sielmann-Sekundarschule das Heinz-Nixdorf-Museums-Forum in Paderborn. Im Schülerlabor versuchten sie herauszufinden, wie es möglich ist, dass heutige Prothesen (fast) komplett die eigene Hand ersetzen können. Gestartet wurde erstmal mit den Fragen: Wozu braucht man eigentlich eine Prothese und was muss sie alles können? Nicht nur Briefe falten und eintüten ist mit zwei Händen leichter, auch um Betroffenen das Autofahren wieder ermöglichen zu können, werden moderne Prothesen benötigt. Doch wie ist, so eine Prothese überhaupt aufgebaut? Um diese Frage klären zu können, ging es für die Sielmänner an die Modelle. Was haben die Modelle mit der eigenen Hand gemeinsam? Was entspricht den Muskeln und wofür brauchen wir eigentlich die Sehnen? Stück für Stück wurde so das Modell um die wichtigsten Komponenten ergänzt. Als letzter Bestandteil mussten die Schülerinnen und Schüler dann noch einen kleinen Motor einsetzen, der die Aufgabe der Muskeln übernimmt. Doch wie werden die Prothesen jetzt eigentlich gesteuert? Dazu wurden Elektroden auf die Muskeln im Unterarm geklebt und mit dem Modell verkabelt. Fasziniert von der Technik konnten die Schülerinnen und Schüler nun nur durch die Bewegungen ihrer Hand die Prothese steuern. Nach dem rund dreistündigen Programm ging es für die Sekundarschüler dann noch auf eine Tour durch die Geschichte von Mensch und Maschine. Auf eigene Faust ging es auf Entdeckung durch das größte Computermuseum der Welt.

Foto (Marko Barnowski):

Im Schülerlabor des Heinz-Nixdorf-Forums haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a mit der Funktion und dem Bau von Prothesen beschäftigt. Im Vordergrund stand das forschende Lernen in einer anregenden Atmosphäre.