Heinz-Sielmann-Schule

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MINT-Unterricht an der HSS begeistert Schülerinnen und Schüler

Fachlehrer Peter Müller schaut den Schülern seines Profilkurses beim Programmieren einer Ampelanlage über die Schultern.

Das Programmieren von Mikrocontrollern war früher nur etwas für Ingenieure und Informatiker. Dank der Bereitstellung von finanziellen Mitteln durch den Förderverein der Heinz-Sielmann-Schule konnten jetzt Schülerinnen und Schüler des Profilkurses Technik der 10. Jahrgangsstufe einen Einblick in die Mikrocontrollertechnik erhalten. Mit der Arduino-Plattform, die eine übersichtliche Hardware beinhaltet und eine einfach zu verstehende Software nutzt, haben die Sielmänner eine Ampelsteuerung simuliert, indem sie unter anderem LEDs angesteuert haben. Programmiert wurde in C++, eine der wichtigsten Programmiersprachen unserer Zeit.
Pädagoge Peter Müller, der den MINT-Bereich an der kleinen Oerlinghauser Gesamtschule koordiniert, versucht durch diese attraktiven Neuanschaffungen das Interesse der Schülerinnen und Schüler an den naturwissenschaftlich, mathematischen Fächern weiter zu steigern. Seit längerem gibt es auch schon das Wahlpflichtangebot Robotik, in dem unter anderem mit Robotern von Lego Mindstorms gearbeitet wird.
Weitere MINT-Schwerpunkte der HSS finden sich zudem noch im Fach Technik. Hier kann die Sekundarschule auf eine langjährige Kooperation mit den Hanning-Elektrowerken zurückblicken.
Auch der AG-Bereich bietet technikbegeisterten Kindern und Jugendlichen ein interessantes Angebot. Die Veranstaltungs-AG von Pädagoge Thomas Bartsch und Fördervereinsvorsitzenden Tim Miersch begleitet immer wieder Schulveranstaltungen und sorgt für den guten Ton und die richtige Stimmung. Schulleiter Christian Landerbarthold ist froh, dass es an der Oerlinghauser Sekundarschule immer wieder Schülerinnen und Schüler gibt, die sich nach der Schule in technischen Berufen ausbilden lassen. Von diesen Jugendlichen können wir nicht genug bekommen, wissen wir doch alle, wie groß der Fachkräftemangel insbesondere in den technischen Berufen ist, so Landerbarthold.

Foto: Christian Landerbarthold