Heinz-Sielmann-Schule

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Camilla Mink und Bartosz Janiszewski verstärken HSS-Kollegium

Gesellschaftliche Umbrüche und zahlreiche Veränderungen im Schulsystem sorgen dafür, dass die Vielfalt in den Schulen immer mehr zunimmt. Bedeutende Faktoren sind dabei unter anderem die Migration und die Situation der Geflüchteten, die Umsetzung von inklusiver Bildung und die unterschiedlichen Lebensläufe der Kinder. Bei dieser Vielfalt und den oft zu großen Lerngruppen brauchen die Lehrkräfte Unterstützung von professionellen Fachkräften, damit das Ziel von mehr Bildungsgerechtigkeit, der Förderung von Begabungen, Potentialen und Interessen der Schüler erreicht wird. An der Heinz-Sielmann-Schule, der kleinen Oerlinghauser Gesamtschule, bereichern die beiden Sozialpädagogen Camilla Mink und Bartosz Janiszewski seit kurzem das multiprofessionelle Team der HSS-Pädagogen. 

Sie sind Fachkräfte im multiprofessionellen Team, kurz MPT genannt. Die Sozialpädagogen Camilla Mink und Bartosz Janiszewski ergänzen das Team der Heinz-Sielmann-Schule und leisten eine wertvolle Hilfe für alle Schülerinnen und Schüler der kleinen Gesamtschule.

Camilla Mink kümmert sich dabei schwerpunktmäßig um die Kinder und Jugendlichen mit Förder- und Unterstützungsbedarf, die auf das Leben nach der Schule vorbereitet werden. Die Hilfe bei der Berufsorientierung, bei der Ausbildungsplatzsuche oder das Angebot von Lebenspraxiskursen sind dabei nur drei Schwerpunkte ihrer Arbeit. Daneben hat sie aber auch immer ein offenes Ohr für die kleinen, manchmal auch etwas größeren Probleme der Schüler. Oft hilft es schon, wenn man den Kindern einfach nur zuhört, und für sie da ist, so Camilla Mink, die dadurch die Bedeutung der Beziehungsarbeit noch einmal hervorhebt.

Bartosz Janiszewski ist seit diesem Sommer an der Sekundarschule. Langfristig ist geplant, dass er die Leitung der BuS-Klasse übernimmt, einer speziellen Förderklasse, die in einer Mischung aus Praktikum und Unterricht zum Hauptschulabschluss nach Klasse 9 führt. Janiszewski kümmert sich zudem um die Kinder, die erst seit kurzem in Deutschland leben und deren Familien eine Flüchtlingsvergangenheit haben. „Ankommen“ und „Zurechtfinden“ heißen dabei die beiden Schlüsselwörter, so Bartosz Janiszewski, der mit den Kindern nicht nur die deutsche Sprache trainiert, sondern mit ihnen auch den Wohnort erkundet und sie sowohl an das Leben in Oerlinghausen als auch das konstante Lernen an der Heinz-Sielmann-Schule gewöhnt.

Beide Sozialpädagogen engagieren sich zudem noch im AG-Bereich, der aktuell von rund 100 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Es sind vor allem die niederschwelligen Angebote, die den Kontakt und die Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen, losgelöst vom normalen Unterricht, noch einmal vertieft, so Mink und Janiszewski. Vielleicht ist es langfristig auch noch möglich spezielle Angebote für Jungen und Mädchen anzubieten, ergänzt Ganztagskoordinator Thorsten Hupe. Schulleiter Christian Landerbarthold ist in jedem Fall froh, diese beiden professionellen Fachkräfte an seiner Schule zu haben, unterstützen sie doch sehr engagiert die Lehrerinnen und Lehrer bei ihrer täglichen Arbeit, die bekannter Weise nicht nur aus der Wissensvermittlung besteht.

Foto: Christian Landerbarthold