Heinz-Sielmann-Schule

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Ein multivisueller Projekttag an der Heinz-Sielmann-Schule

„Greta Thunberg“, „Fridays for future“ und „Klimaschutz“, das sind Schlagworte, an denen in den vergangenen Monaten niemand vorbei kam und die eine gewisse Symbolkraft entwickelt haben. So auch für die Jahrgangsstufen sechs bis zehn der Heinz-Sielmann-Schule, die sich im Rahmen einer Multivisionsshow und zahlreicher Projektangebote einen Tag mit dem Thema „Unser Klima. Meine Energie, Deine Zukunft“ beschäftigt haben. Das Ziel hatten die Schülerinnen und Schüler dann auch sehr schnell vor Augen. Deutschland will seine Treibhausgasemissionen bis 2050 um bis zu 95 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 senken. Gleichzeitig soll in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts weitgehend eine Treibhausneutralität herrschen und die Erderwärmung auf maximal 2 Grad beschränkt werden. 


Diplom Biologe Stefan Simonis vom Verein Multivision e.V. aus Hamburg informiert die Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Jahrgangsstufe über die Fakten zur Klimaerwärmung.

Um diese Ziele zu erreichen hat der Verein Multivision e.V. aus Hamburg sich auf die Fahnen geschrieben, Jugendliche mit kleinen Filmen, Vortragselementen und Interaktionen über die wesentlichen Fakten zu informieren und ihnen Zusammenhänge aufzuzeigen. Gemeinsam mit dem Moderator, Diplom-Biologe Stefan Simonis, wurden in der 90 minütigen Multivisionsshow Lösungen und Visionen für eine nachhaltige Entwicklung erarbeitet. Dabei wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass wir alle von Rohstoffen, Wasser und Energie abhängig sind. Viele Ressourcen sind bei steigender Nachfrage aber heute schon übernutzt, so dass dringend über den Einsatz alternative Energien nachgedacht werden muss, angefangen bei der Mobilität, über das Wohnen, bis hin zur Ernährung.

So konnten im Anschluss die Sielmänner in zahlreichen Projektangeboten der Lehrkräfte ihr Wissen über die erneuerbaren Energien erweitern und inhaltlich noch tiefer in die Gefahren der Erderwärmung eintauchen. Was ist eigentlich Solarenergie, wie funktioniert eine Photovoltaikanlage und was ist der natürliche Treibhauseffekt waren nur drei Fragen, die die Lehrerinnen Kerstin Trägenap-Zunkel, Fiona Grundmann, Vera Danger und Sabine Gerke den Sekundarschülern stellten. Eine interessante Erfahrung machte an diesem Tag auch die Klasse 9c von Peter Müller und Karin Wehmeier- Reitz. Sie setzte sich zunächst theoretisch mit dem Zusammenhang der Klimaerwärmung und der Ernährung auseinander, bevor im praktischen Teil Insektenburger aus Buffalowürmern hergestellt wurden, die geschmacklich allerdings nicht bei allen Schülern gut ankamen.

Die Schülerinnen und Schüler lernen in Gruppenversuchen, wie eine Photovoltaikanlage funktioniert.

In der kommenden Woche beschäftigt sich, abschließend zu diesem Themenkomplex, die fünfte Jahrgangsstufe mit dem Lernerlebnis „Energiewende“, das in Zusammenarbeit mit den Oerlinghauser Stadtwerken im Schulzentrum angeboten wird.

Fotos: Chrisitian Landerbarthold